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Mein Korfu Reisebericht

Meine letzte Reise habe ich nach Korfu unternommen. Natürlich sind wir mit gemischten Gefühlen Richtung Griechenland geflogen, denn vorher haben wir von den meisten Seiten nur negative Kommentare zu hören bekommen. Wir haben uns von unserer Reise jedoch nicht abbringen lassen und haben uns auf einen tollen Urlaub gefreut.
Im Nachhin kann ich nur schwärmen. Von dem Land, den Leuten, dem Essen, der Natur und und und. Also alle Vorurteile beiseite: Ich möchte nun von der wunderschönen griechischen Insel Korfu berichten – was wir erlebt haben und was Du auf keinen Fall verpassen darfst, wenn Du selber einmal nach Korfu fliegst.
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Toll ist, dass wir unser Ziel von Hamburg aus nach nur 2:55 erreicht hatten. Die 14 Tage auf Korfu haben wir in dem Hotel St. George Bay Country Club verbracht. Wer die Ruhe liebt, lieber ein Hotel mit weniger Kindern genießt und nicht jeden Abend Halli Galli erleben möchte, sondern lieber gutes Essen, eine gepflegte Atmosphäre sowie einen guten Spa wünscht, dem kann ich dieses Hotel sehr empfehlen.
Natürlich haben wir dort den traumhaften Strand genossen, am Pool gelegen und die Seele baumeln lassen. Jedoch haben wir auch viele Ausflüge unternommen und die Insel kennengelernt. Das ist nicht schwer, denn mit einer Länge von nur 61 km und einer Breite von 9 km, kann man fast alles von der Insel erkunden. Am besten ist es ein Auto zu mieten. Es gibt auch verschiedene Busverbindungen, mit dem eigenen Auto ist man allerdings flexibler und kann auch die kleineren Orte anfahren.
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Korfu ist eine außergewöhnlich grüne Insel. Trotz des wenigen Regens ist die gesamte Insel bewaldet. Voller schöner Olivenbaumhaine, Zypressen und Weinstöcken. Im Norden der Insel streckt sich der höchste Berg mit 902m Höhe dem Himmel entgegen (wir haben ihn sogar erwandert…puhhh, war das anstrengend) und im Süden findest Du viele süße Fischerdörfchen.
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Griechischen Charm findet man vor allem in der Stadt Kassiopi. Sie liegt im Nordosten der Insel und ist mit 2000 Einwohnern verhältnismäßig groß. Hier findest Du nicht nur das wohl klarste Wasser (leider mit Steinstrand) sondern auch eine alte byzantinische Burg. Die Stadt ist perfekt zum Schnorcheln, entspannen und entdecken. Zur Abkühlung kann man einen Frappe in einem kleinen Café direkt am Hafen trinken.
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Nur ein paar Kilometer weiter befindet sich das Dorf Kalami. Dort steht das „White House“ in welchem der Autor Durell einst lebte und seine Bücher schriebt. Das Buch „Schwarze Oliven“ spielt auf Korfu – ich kann es allen Korfureisenden empfehlen. Das Dorf ist allerdings nicht Wohnort eines Autors, sondern auch Schauplatz eines Mordes in dem Roman „Tod auf Korfu“. Dieser Roman ist ebenfalls von einer korfiotischen Autorin geschrieben und spielt auf Korfu – eine etwas leichtere Urlaubslektüre.
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Im Süden der Insel wird es eher Landwirtschaftlich. Viele kleine Fischerorte, Olivenbäume so wie das Auge reicht und Weinanbau. In einem meiner Reiseführer habe ich von einem kleinen Winzer gelesen, der zwischen Agios Georgios und Gardiki so circa 13km von Gardiki (so der Reiseführer) seinen Wein anbaut und selber verarbeitet. Da wollte ich natürlich hin. Allerdings nicht so einfach auf Korfu, da es auf der Insel keine Straßennamen oder ähnlich gibt. Trotzdem konnten wir uns durchfragen und kamen schließlich tatsächlich bei dem Winzer Livadiotes an. Der gute Herr hat uns alles gezeigt und wir haben ein paar Flaschen von seinem leckeren Wein gekauft.
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Außerdem darf man auf Korfu nicht das Achilleion verpassen. Eine wunderschöne Villa, in der einst Sisi lebte. Hier schlenderten wir durch einen traumhaften Garten, mit dem atemberaubendsten Blick und durch hohe alte Räume, die einen in ein anderes Zeitalter versetzten.
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Und zu guter letzt noch ein paar Worte zu der Hauptstadt: Korfu Stadt oder auch Keykira (Landessprache). Die Hauptstadt ist sowohl von den Venezianern als auch von den Briten geprägt. Das merkt man. Wenn man durch die kleinen Gassen schlendert und immer mal wieder der Blick aufs Meer fällt, fühlt es sich hin und wieder mal so an, als wäre man in Venedig. Vor allem die kleinen Plätze zwischen den Gassen in der Altstadt laden zum verweilen ein. Hin und wieder ein Cafè oder Restaurant in dem der Frappe oder der Salat hervorragend schmeckt.
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Allen Frühaufstehern empfehle ich den Wochenmarkt. Dort gibt es viel frisches Obst und Gemüse. Aber vor allem beeindruckend ist das Angebot an Fisch, den man sich sogar manchmal direkt grillen lassen kann. Also früh aufstehen, dass Frühstück im Hotel ausfallen lassen, nach Korfu Stadt fahren und dort auf dem Markt ein herrlich frisches Frühstück genießen.
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Natürlich gibt es noch einiges mehr auf Korfu zu entdecken. Vielleicht schreibe ich auch noch den einen oder anderen Beitrag über Korfu. Aber für heute soll es reichen. Viel Spaß beim Lesen und beim Fernweh bekommen. Wo geht Eure nächste Reise hin?
xx

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