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Eigenmotivation und Timemanagement im Home Office

Die letzten vier Monate, an denen ich an meiner Masterarbeit geschrieben haben, waren verbunden mit Disziplin zur Eigenmotivation und einem hervorragenden Timemanagement. Mein Ziel war es ähnlich, wie bei meiner Bachelorarbeit, die Masterarbeit so rechtzeitig fertig zu haben, dass die letzten Wochen nicht hektisch ablaufen und keine Zeit zum Korrekturlesen besteht, sondern ich alles in Ruhe zu Ende bringen kann. Das bedeutete einen strengen Zeitplan sowie die stetige Eigenmotivation sich jeden Tag an den Schreibtisch zu setzen und an der Thesis weiterzuarbeiten.

Wie mir das gelang, möchte ich Euch mit ein paar Tipps nahe bringen.

1.) Ordnung schaffen

Fakt ist, ich kann mich nur konzentrieren, wenn Ordnung herrscht. In meinem Haus und in meinem Kopf. Und das funktioniert so:

Es ist wichtig, direkt nach dem Aufstehen das Bett machen – für mich Ordnung pur. Außerdem: Auf keinen Fall das Geschirr vom Frühstück stehen lassen. Frustriert nur unheimlich, wenn es beim nächsten Gang in die Küche immer noch da steht. Ebenso ist es wichtig, Ordnung auf dem Schreibtisch schaffen. Also z.B. anfallende Post direkt weg sortieren.

Um Ordnung im Kopf zu schaffen, mache ich morgens Yoga. Außerdem ist es wichtig, dass Du Dich von überflüssigem Kopfkino befreist. Wie wäre es mit ein paar Meditationseinheiten. Die dauern meistens nur 5 – 10 Minuten und helfen (mir zumindest) unheimlich den Kopf frei zu bekommen und sich auf Dinge zu konzentrieren, die gerade erledigt werden sollen. Dafür gibt es auch tolle Apps. Schau Dich mal um. Ich empfehle 7Mind.

2.) Den Tag mit einem Ritual beginnen.

Mir zum Beispiel ist das Frühstück sehr wichtig. Egal wie früh mein Tag beginnt, wenn ich mich nicht im Ruhe zum Frühstücken hingesetzt habe, dann brauche ich den Tag eigentlich gar nicht weiter führen. Daher nehme ich mir morgen die Zeit für ein gemütliches Frühstück. Dein Ritual kann aber auch aus Sport am Morgen, einem Kaffee beim Schminken oder dem Gute-Laune-Song unter der Dusche bestehen. Mir hilft es auf jeden Fall den Tag gut und positiv zu beginnen.IMG_1571

3.) Ziele für den Tag definieren

Meistens sitzt man morgens am Schreibtisch und weiß weder wo man anfangen soll, noch wo der Tag Enden soll und vor allem wie man alles schaffen soll. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sich nicht zu viel vorzunehmen. Ein vorgenommenes Pensum nicht zu erreichen, den Tag mit offenen Arbeiten abzuschließen, das frustriert. Daher: lege am Anfang des Tages drei „Goals of the Day“ fest. Achte darauf, dass Sie auf jeden Fall zu schaffen sind.

Es motiviert unheimlich, eine erfolgreich beendete Aufgabe abzuhacken. Daher erstelle Dir eine schöne To Do Liste. Und ist der Tag noch nicht vorbei, die Arbeiten dennoch geschafft bleibt Zeit für eine weitere kleine Aufgabe. IMG_2993

4.) Belohnungen

Du hast ein Tagesziel erreicht? Du konntest eine Aufgabe abhaken? Dann belohne Dich. Das ist wichtig für die Motivation und wichtig für die Psyche. Manchmal höre ich zur Belohnung meinen aktuellen Lieblingssong – und zwar ganz laut. Das belohnt mich nicht nur, sondern entspannt auch. Genauso gut kannst Du Dich mit etwas zu Essen, Sozialen Medien oder 10 Minuten Deiner Lieblingsserie belohnen. Einfach etwas was Dir in dem Moment gefallen würde.

5.) Abende und Sonntage genießen

Ich weiß, wenn man eine Thesis oder einen Abgabetermin im Hinterkopf hat, dann ist Abschalten unheimlich schwierig. Dennoch ist es wichtig auch einmal loszulassen. Für mich waren immer meine Abende und der Sonntag besonders wichtig. Bis 18 Uhr an der Thesis gearbeitet, danach mit Freunden Essen gehen, einen Vino auf der Terrasse genießen oder einen Filmabend machen – das darf man auch ohne schlechtes Gewissen. Genauso wie der Sonntag. Habe ich mein Wochenpensum erreicht, dann spricht nichts dagegen den Sonntag zu genießen.

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